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Was hat der Dienst der OCG an mir getan?


Auf den Dienst der OCG, dem ich seit 1999 verbindlich angehöre, wurde ich aufmerksam durch ein Seminar in Bernau/Chiemsee, wo Ivo Sasek die Vision von einem Orgenischen Gemeindeleben auf so packende und motivierende Weise vermittelt, dass ich wusste: Das ist es, was ich so lange unbewusst gesucht hatte!

So fuhr ich auf seine Einladung hin: "Komm und sieh!"  In der Schweiz, um in dem von ihm gegründeten Werk dieses Organische Leben im Alltag kennenzulernen.
 
Meine Vorstellung vom Gottesdienst wurde auf eine ganz neue Basis gestellt, weil ich dort erlebte, wie man Glauben in der Praxis umsetzt, indem man Gottes reden und wirken in ganz banalen alltäglichen Aufgaben erlebt und wahrnimmt, dass er wirklich ganz nah ist.
 
Duch die täglichen Zusammenkünfte am Morgen und die gemeinsame Arbeit lernte ich organische Zusammenhänge kennen, vor allem, dass Gott die seinen immer als Gesamtes sieht, was mich von meinem bis dahin ausgelebten "frommen" Individualismus überführte.

Die folgenden regelmäßigen Volontärdienste in dem Werk in Walzenhausen lieferten mir immer wieder neu die Bausteine für das Verständnis eines einzigen Organismus, wo jedes Glied in seine vorherbestimmte Berufung im Leib des Christus hineinfinden soll, indem es dem anderen dient.
 
Ich bin Gott dankbar für diesen (im übrigen Kostenlosen!) Dienst, durch den ich lerne, mich ganz in das Gesamte hineinzugeben und mehr und mehr alle eigenen Vorstellungen von einem Leben mit Jesus Christus loszulassen, denn das ist wahre Freiheit!

In dieser Gemeinschaft bleibt nichts im Verborgenen. Jede Sünde kommt ans Licht, und nur so ist ein Wirkliches Miteinander im Frieden Gottes möglich!

Gerda Kalis